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Acer Liquid Z3 Dual SIM

Acer Liquid Z3 Dual SIM
  • 3,5 Zoll Farbdisplay
  • 3 Megapixel Kamera
  • WLAN, HSDPA, Bluetooth
  • Android 4.2 Jelly Bean
  • 1GHz Dualcore Prozessor

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Nachdem Acer bereits in den letzten Monaten einige neue Smartphone, meist ebenfalls mit Dual-SIM Unterstützung, auf den Markt gebracht hat setzt der Hersteller jetzt die Liquid Serie mit weiteren Geräten fort. Vor allem die jüngere Zielgruppe möchte Acer mit dem Liquid Z3 ansprechen. Dabei setzt das taiwanesische Unternehmen weiterhin auf den kompakten Formfaktor der Vorgängermodelle und den günstigen Anschaffungspreis.

Design: Kompaktes Smartphone in Klavierlackoptik

Das Acer Liquid Z3 soll präsentiert sich deutlich kompakter, als andere aktuelle Smartphones, was auch an dem recht kleinen 3,5 Zoll Display liegt. Dafür ist das Gerät gut zu handhaben und bleib jederzeit mit einer Hand bedienbar. Das Gerät ist recht schlicht aus Polycarbonat gestaltet, ist aber dennoch optisch ansprechend. Die Klarvierlackoptik verleiht dem Smartphone ein hochwertiges Aussehen, zieht jedoch im Handumdrehen sehr viele Fingerabdrücke an, die das Gerät unansehnlich aussehen lassen. Man sollte das Putztuch also nicht allzu weit weg legen. Etwas unförmig sieht die starke Dicke von etwas über einem Zentimeter aus. Hier hätte ein bisschen Weniger nicht geschadet. Auch das Gewicht von 120 Gramm fällt in Relation zur kompakten Gerätegröße ziemlich hoch aus.
Auf der Vorderseite nimmt der Screen die meiste Fläche ein. Damit der Platz auf dem recht beengten Display nicht noch durch dauerhaft eingeblendete Schaltflächen weiter reduziert wird, hat Acer drei Touchbuttons unterhalb des Displays verbaut. Eine gute Entscheidung. Oberhalb des Displays befinden sich diverse Sensoren und der abgerundete Lautsprecher zum Telefonieren. Die Rückseite ist recht unspektakulär mit der Kamera im oberen Bereich und einem kleinen Lautsprecher unten.

Technische Daten: Alles, was man braucht, aber nicht mehr

Acer beschränkt sich bei der Ausstattung auf das nötigste, baut aber dennoch ein ordentliches Android Telefon. Das fängt schon mit der recht frischen Android Version 4.2 an. Zwar ist bereits Android 4.3 auf dem Markt, wird aber noch in kaum einem Telefon eingesetzt. Über die Standardoberfläche legt Acer noch eine eigene leicht abgeänderte Oberfläche, die die Bedienung erleichtern soll. Das 3,5 Zoll Display bietet eine Pixeldichte von 165ppi, das liegt weit unter der Highend Konkurrenz, reicht aber für alle Aufgaben völlig aus. Die Kamera auf der Rückseite löst mit 3 Megapixeln aus und reicht damit für den schnellen Schnappschuss zwischendurch aus. Allerdings hat Acer keine LED Blitz integriert, so dass das Fotovergnügen bei Dunkelheit schnell vorbei ist. Wer das Liquid Z3 als Multimediaplayer benutzen möchte, sollte auf eine zusätzliche microSD Karte zurückgreifen, da der interne Speicher mit 4GB sehr begrenzt ist. Auch der Arbeitsspeicher von nur 512 Megabyte Größe kann bei speicherintensiven Apps schnell zu unschönen Rucklern führen. Für die meisten Aufgaben reicht er jedoch aus. Genauso auch der Dualcore Prozessor mit 1GHz Rechenpower. Für den Datentransfer denkt Acer an WLAN-n und HSDPA mit bis zu 21,1 Magabit pro Sekunde. Auch an Bluetooth 3.0 und GPS hat der Hersteller gedacht. Nur der Kurzfunkstandard NFC fehlt, genauso wie eine die Verbindungen über LTE. Darauf können die meisten Käufer eines Einstiegsgeräts aber wohl verzichten. Der Akku kann maximal 1.500mAh Stunden Energie speichern und liegt damit im Mittelfeld. Laut Hersteller sind damit 450 Stunden Standby und 360 Minuten Gesprächszeit möglich. Das wird in den meisten Fällen aber kaum zu erreichen sein.

Fazit: Äußerst günstiges Handy für Smartphone-Einsteiger

Acer setzt mit dem Preis von aktuell unter 100 Euro für das Liquid Z3 Dual-SIM ein echtes Statement. Zwar hat das Smartphone kaum Stärken, dafür aber auch kaum Schwächen, abgesehen vom etwas pixeligen Display hat der Hersteller an alle Grundfunktionen eines modernen Smartphones gedacht und dem Gerät sogar die (fast) aktuelle Android Version 4.2 spendiert. Für diesen Preis sollten Einsteiger zuschlagen.

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